Darauf solltest Du beim E-Bike Kauf achten!

Du hast Dich für den Kauf eines E-Bikes entschieden, weißt aber nicht genau, worauf Du achten sollst? Tatsächlich solltest Du fünf Punkte bei Deiner Planung berücksichtigen, damit Du am Ende wirklich das für Dich perfekte Modell Dein Eigen nennen kannst. Von der Ermittlung des passenden E-Bike Typs über die Rahmengröße bis hin zu speziellen Förderprogrammen, bei uns findest Du die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Wähle das E-Bike Deinen Anforderungen entsprechend aus

Bevor Du Dich auf die Suche nach dem für Dich geeigneten E-Bike machst, musst Du Dir erst folgende Frage beantworten: Wo und in welchem Umfang soll das E-Bike hauptsächlich genutzt werden? Mit der Entscheidung des für Dich ideal passenden Fahrrad-Typs legst Du den Grundstein für Dein späteres E-Bike. Da es für jeden Bereich des Radfahrens entsprechende Modelle gibt, sollte Dein Wunschbike zu 100% auf Dich zugeschnitten sein. Bist Du eher der urbane Typ, der mit E-Unterstützung zur Arbeit fahren möchte oder der Draufgänger, der erst in kniffeligen Downhill-Passagen und im Bikepark auf seine Kosten kommt?

Auflistung und Erklärung der unterschiedlichen E-Bike Segmente:

  • City Bikes sind Spezialisten für die Stadt und konzipiert für kürzere Distanzen und Einkäufe.
  • Urban Bikes sind ähnlich wie City Bikes für den urbanen Einsatz entwickelt, wirken optisch allerdings markanter und bieten eine sportiv ausgelegte Sitzposition.
  • Tiefeinsteiger Bikes ermöglichen aufgrund ihres tiefen Durchstiegs ein sehr unkompliziertes Auf- und Absteigen. Es gibt sogar spezielle Mountain-Varianten.
  • Compact Bikes sind mit breiteren 20“ Laufrädern ausgestattet und finden durch ihre kompakten Abmessungen nahezu überall Platz.
  • Falträder benötigen im zusammengeklappten Zustand noch weniger Raum als Compact Bikes und lassen sich kostenlos in den öffentlichen Verkehrsmitteln mitführen.
  • Trekking/Touren eBikes sind echte Allrounder für den Alltag und weite Touren.
  • Rennrad: Vollgepackt mit Renn-Genen sind schnellste Runden auf Asphalt garantiert. Das E-Rennrad kommt allerdings ohne StVZO-konformer Ausstattung!
  • Mountainbikes sind Spezialisten für grobes Gelände und verfügen über dicke Reifen und einen kräftigen Mittelmotor. Unterschieden wird zwischen den Einsatzbereichen Tour, All Mountain, Enduro und Downhill.
  • Eine Sonderstellung nimmt das S-Pedelec ein, das mit einer Tretunterstützung von bis zu 45 km/h rechtlich nicht mehr als Fahrrad zählt.

 

Falls Du Dir noch nicht sicher bist, zu welchem Typ Du gehörst, dann schau doch mal hier:

rebike1.de/Segmente

Entscheide Dich für den idealen Antrieb

Abhängig von den Anforderungen kommen bei den verschiedenen E-Bike Typen und Modellen unterschiedliche Antriebskonzepte zum Einsatz. Da der Antrieb wesentlichen Einfluss auf das Fahrverhalten hat, solltest Du die Vor- und Nachteile der Antriebe miteinander vergleichen und abwägen. Unterschieden werden muss primär zwischen Nabenmotoren mit direktem Antrieb und Mittelmotoren, die via Kette oder Zahnriemen die Kraft auf das Hinterrad übertragen. Der Vorderrad-Nabenmotor ist unabhängig von der verwendeten Schaltung und lässt auch die Verwendung einer Rücktrittbremse zu. Der Hinterrad-Nabenmotor bietet Vorteile wie Energierückgewinnung, die Möglichkeit der Verwendung von drei Kettenblättern und einen materialschonenden Vortrieb. Nachteilig ist bei den Nabenmotoren allerdings die ungünstige Gewichtsverteilung an der Front bzw. am Heck. Hier punktet der Mittelmotor durch seine sehr zentrale Lage. Nachteil dieses Systems ist hingegen der erhöhte Platzbedarf und die Notwendigkeit einer speziellen Rahmenkonstruktion.

Ermittle die benötigte Akku-Kapazität

Ein sehr wichtiges Kriterium ist die benötigte Akku-Kapazität (Wh) – nicht zuletzt auch eine Frage des Geldes. Natürlich kann eine sehr hohe Akku-Kapazität nie schaden, weil sich hierdurch eine größere Reichweite ergibt, allerdings steigt mit der Kapazität auch der Anschaffungspreis. Gelegenheitsfahrer, die nicht regelmäßig mit dem E-Bike unterwegs sind und zudem weite Touren scheuen, dürften in den meisten Fällen auch mit einem 400 Wh Akku sehr gut klar kommen. Wer viel mit dem E-Bike unterwegs ist, hierzu zählen unter anderem Pendler, sollte ein Plus an Kapazität in seiner Wunschliste vermerken. Einen tollen Service zur Bestimmung der Reichweite bietet Bosch mit dem eBike Reichenweiten-Assistenten an. Das Berechnungsprogramm findest Du unter → bosch-ebike.com Natürlich besteht auch die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt auf einen größerern Akku umzusteigen. Eine tolle Lösung sind sogenannte Dual-Akku-Systeme, die Dir die Montage eines zweiten Akkus ermöglichen. Mit dem Haibike Modular Rail System kannst Du so beispielsweise die Kapazität mit wenigen Handgriffen auf 1000 Wh anheben.

Wähle die richtige Rahmengröße

Unerlässlich für maximalen Fahrspaß und höchste Fahrsicherheit ist die Wahl der richtigen Rahmengröße. Der Rahmen muss zu Dir passen wie ein gutes Paar Schuhe. Eine genaue Anleitung zur Berechnung der optimalen Rahmengröße findest Du hier → rebike1.de/rahmengröße

Wenn möglich: Förderprogramme nutzen

Dank spezieller Förderprogramme kannst Du beim Kauf eines E-Bikes eine Menge Geld sparen. Für privat genutzte Dienstfahrzeuge, zu denen auch Fahrräder und E-Bikes zählen, sieht der Staat beispielsweise einen Steuererlass vor. Einzelne Städte und Länder belohnen ebenfalls die Nutzung eines E-Bikes. Selbst Stadtwerke oder Stromanbieter bieten spezielle Förderbeträge an. Ein Blick kann auf jeden Fall nicht schaden, vielleicht kommt für Dich ja auch ein Zuschuss in Frage. Weitere Infos zum Thema erhältst Du unter → rebike1.de/förderprogramme